EHEC Infektion Symptome und Behandlung

Deutschland hat aktuell Angst vor einer Ansteckung mit dem EHEC Bakterium. Dieses kann im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führen und dadurch zum Tod. Es gab in den letzten Wochen bereits einige Todesfälle die durch das EHEC Bakterium bekannt geworden sind. Forscher aus Deutschland haben bei der Suche nach einer Infektionsquelle bereits einen möglichen Verursacher entdeckt.

Gurken die aus Spanien in Deutschland importiert worden sind, sollen angeblich für die EHEC Infektionen verantwortlich sein. Es wird aktuell davon abgeraten, Gurken und andere Gemüsearten zu essen, damit sich die EHEC Infektion weiter verbreiten kann. Auch die Regierung hat bereits reagiert und ein Import Verbot für Gurken erlassen. Doch noch immer ist nicht auszuschließen, dass es noch weitere Quellen für die Ansteckung des Bakteriums gibt. Mittlerweile wurde festgestellt, dass die Gurken aus Spanien nicht für die Infektion verantwortlich sind. Die Behörden sind weiter auf der Suche nach dem Infektionsherd.

Symptome einer EHEC Infektion

Eine EHEC Infektion beginnt mit Durchfall. Hier kann es sogar Blut im Stuhl bei einer sehr schweren Infektion geben. Zusätzlich wird einem Übel und man muss ständig Erbrechen. Zusätzlich zu den Symptomen kommen noch starke Bauchschmerzen auftreten. Es ist besonders wichtig bei den ersten Symptomen einen Arzt aufzusuchen, damit Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Besonders Menschen die kein gutes Immunsystem haben, können sich leicht anstecken. Achten Sie genau auf die Symptome einer EHEC Infektion.

Behandlung von EHEC

Die Behandlung einer EHEC Infektion gestaltet sich sehr schwierig. Denn es gibt keine Behandlungsmethode um die Infektion bekämpfen zu können. Problem ist die Resistenz des Bakteriums gegen Antibiotika. Nimmt man Antibiotika gegen den Erreger ein, kann die Erkrankung sogar noch viel Schlimmer werden. Wichtig ist die Überwachung im Krankenhaus bei einer EHEC Infektion. Denn im schlimmsten Fall muss man an eine Dialyse machen, damit das Blut im Körper gereinigt wird und kein Nierenversagen passieren kann.

Schutz vor einer EHEC Infektion

Die Ärztezeitung hat einen sehr guten Artikel im Internet veröffentlicht. Dort werden euch verschiedene Tipps gegeben, wie man sich vor EHEC schützen kann. Wenn man diese Hinweise genau beachtet, kann man ein Infektionsrisiko deutlich verringern. Sehr wichtig ist die Hygiene beim Essen und im Haushalt. Darauf sollte man ganz besonders achten

Robert Koch Institut Ratgeber

Das Robert Koch Institut hat auf der Webseite einen sehr umfangreichen Ratgeber mit sehr vielen Informationen über den EHEC Erreger veröffentlicht. Dort erhaltet Ihr sehr gute Informationen über die Diagnose, Therapie und Epidemiologie der Infektionskrankheit EHEC. Hier könnt Ihr den Ratgeber des Instituts durchlesen.

Stationen der Vogelgrippe nach Deutschland

Begonnen hat alles in Asien. 2003 gab es die ersten Fälle der Vogelgrippe in Thailand und 4 weiteren asiatischen Ländern. Es kamen über 20 Menschen ums Leben. Mitte 2004 verbreitete sich der Virus nach China.

Die chinesische Regierung gibt bekannt, dass durch Zugvögel die Vogelgrippe übertragen werden kann. Ende 2004 hat sich der Virus bereits bis nach Kambodscha und Indonesien ausgebreitet. Viele Organisationen sind besorgt, dass es eine Pandemie geben könnte.

Mitte 2005 bewegt sich der H5N1-Virus Richtung Europa. In Russland werden einige Grippefälle bekannt. Im Sommer 2005 wird kein Geflügelfleisch in die Europäische Union von asiatischen Ländern eingeführt. Es gibt einen Einfuhrstopp auf Geflügel.

In Deutschland wird die Freihaltung von Geflügel in Frage gestellt. Im Oktober 2005 werden die ersten Fälle in der Türkei und in Rumänien bekannt. Anfang 2006 werden Wildvögel und ein paar Haustiere mit dem Virus in Deutschland gefunden.

Auch in Italien, Österreich und Griechenland wurde der H5N1 Erreger entdeckt. In Deutschland werden Vogelgrippe Schutzzonen eingerichtet um eine Verbreitung der Vogelgrippe zu vermeiden. Das Geflügel in Deutschland darf nicht mehr frei herumlaufen und muss in den Ställen untergebracht werden.

Vogelgrippe – Virologe sieht keine dramatische Entwicklung

Trotzdem, dass in der Türkei 17 Menschen an der Vogelgrippe H5N1 erkrankt sind besteht lt. Professor Osterhaus (Virologe und Influenza Experte) keine dramatische Gefahr einer Mensch zu Mensch Übertragung. Jede neue Vogelgrippe Erkrankung beim Menschen erhöhe aber trotzdem die Chance für das Virus sich an den Menschen anzupassen.

Jede Neuinfektion soll und wird genau beobachtet. Das H5N1 Virus ist bereits seit 9 Jahren in Asien bekannt und das Virus hätte schon viele Möglichkeiten gehabt sich anzupassen um eine Mensch zu Mensch Infektion zu ermöglichen. Es ist nicht sicher, dass die nächste Pandemie genau von diesem Virus ausgelöst wird. Osterhaus versucht zu entschlüsseln, welches Tier-Influenzavirus die Fähigkeit hat, sich an den Menschen anzupassen. Keiner weiß, wie lange es dauert, bis sich ein Tiervirus an den Menschen anpasst. (17.01.2006)