Fazit Krankenversicherungen

Schlussendlich kann man sagen, dass der wesentlichste Unterschied zwischen der Privaten Krankenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Gestaltung der Beiträge liegt. Bei einer Privaten Krankenversicherung werden die Beiträge nach den gewünschten Leistungen berechnet, während bei der Gesetzlichen Krankenversicherung ein fester Anteil des Bruttolohns fällig wird.

Bei jungen Versicherungsnehmern in der Privaten Krankenversicherung sind die Beiträge in der Regel niedriger und steigen während des Alters an. Die Private Krankenversicherung übernimmt auch Leistungen, die die Gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt, wie zum Beispiel Sehhilfen, bestimmte Arzneimittel oder Zahnersatz. Privatpatienten sind zudem auch von den 10 Euro Praxisgebühr befreit und können ihre Beiträge durch Änderungen an den Leistungen beeinflussen.

Die Private Krankenversicherung ist eine echte Alternative zu der Gesetzlichen Krankenversicherung. Man sollte seine Möglichkeiten in jedem Fall prüfen und unter umständen über einen Wechsel nachdenken. Pflichtversicherte können sich mittels der Zusatzversicherungen gegen bestimmte Risiken absichern, so zum Beispiel Sehhilfen und Zahnersatz.